| Die Verdichtungsverfahren |
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Schlechter Baugrund bedeutet, dass er zur Abtragung von Bauwerkslasten, also zur Aufnahme von Zusatzspannungen, nicht herangezogen werden kann. Das ist aber noch lange kein Grund, darauf nicht zu bauen. Sie müssen nur rechtzeitig etwas dagegen tun, um später keine bösen Überraschungen zu erleben. Eine besonders wirksame, zuverlässige und wirtschaftliche Methode ist die Tiefenverdichtung.
Die weltweite Entwicklung im Bauwesen wird immer mehr von wirtschaftlichen Gesichtspunkten bestimmt. Mit unseren Maschinen können wir helfen die folgenden Probleme zu lösen:
Durch den Trend, die Baustoffe möglichst hoch auszulasten, entstehen komplizierte und gleichzeitig relativ setzungsempfindliche Konstruktionen.
Mit unserem neuen, axial offenen Tiefenrüttler sind weitere, sehr effiziente Gründungsmaßnahmen möglich. Die Landgewinnung nimmt weltweit immer mehr an Bedeutung zu. Hafenanlagen und Flugplätze werden ins Meer hinaus erweitert, in vielen Ländern entstehen immer höhere und schwerere Bauwerke. Eisenbahnstrecken, Straßen und Brücken müssen oft an Standorten errichtet werden, wo der Boden nicht die erforderliche Standfestigkeit hat. Eine ausreichende Tragfähigkeit kann durch geeignete Verfahren mit entsprechend ausgerüsteten Tiefenrüttlern erreicht werden. TiefenverdichtungDurch die Tiefenverdichtung wird die Lagerungsdichte des Baugrundes verbessert, schnell und preiswert. Diese Arbeiten können oberhalb und unterhalb des Grundwasserspiegels ausgeführt werden. Dafür ist weder ein Aushub, noch eine Grundwasserabsenkung erforderlich. Tiefen von 30 bis 45 m sind Standard. In einigen Fällen wird auch bis zu einer Tiefe von 60 m verdichtet. Diese Arbeiten können von Land und auch von einem Schiff aus durchgeführt werden. Es entsteht ein verdichteter Baugrund in gewünschter Länge, Breite und Tiefe. RüttelstopfverdichtungBei diesem Verfahren werden einzelne Kies- oder Schottersäulen hergestellt. Die Lastabtragung auf die freigelegten Säulenköpfe erfolgt über eine Schicht aus Beton oder abgestuftem Kiessand. Schottersäulen werden zur Zeit bis zu einer Tiefe von ca. 30 m hergestellt. Vermörtelte SchottersäulenWie der Herstellung von Schottersäulen wird zusätzlich Zementsuspension injiziert. Damit wird die innere Tragfähigkeit der Säule erhöht. OrtbetonrüttelsäulenDieses Herstellungsverfahren für unbewehrte Pfähle wird erfolgreich in bindigen und organischen Böden angewandt. Die Lastabtragung auf die Pfahlköpfe erfolgt üblicherweise über Streifenfundamente. Es sind Tiefen von ca. 20 m möglich. SonderverfahrenMit einem von uns entwickelten Tiefenrüttler mit durchgehender Bohrung eröffnen sich weitere Möglichkeiten, beispielsweise können hochprofitabel armierte Pfähle hergestellt werden. |
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Je nach Art des zu verdichtenden Bodens unterscheiden wir zwischen drei Verfahren: Der Rütteldruckverdichtung für nicht bindige Bodenarten, der Rüttelstopfverdichtung (Herstellung von Schottersäulen) für bindige Bodenarten und dem Verfahren zur Herstellung von Ortbetonrüttelsäulen.
